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Festbrennweite, my love

12. September 2017

Als ich vor einigen Jahren dabei war meine Fotoausrüstung upzudaten und mir nicht sicher war ob Festbrennweiten ob des fehlenden Zooms das richtige für mich sind, erklärte mir ein befreundeter Fotograf, dass auch eine Prime-Linse einen eingebauten Zoom hätte. Das wären dann eben meine Beine.

Seitdem lässt mich diese Idee nicht los weil sie mich dazu zwingt mehr über die Bildgestaltung und  meine Position als Fotograf nachzudenken. Mit einer Festbrennweite muss ich mich verstärkt in die  jeweilige Situation hinein versetzen und darüber nachdenken welche Betrachtungsmöglichkeiten das jeweilige Motiv besonders gut zur Geltung bringen können. Meine Festbrennweiten machen mich zu einem besseren Fotografen – auch wenn sie mir nicht immer das Leben leichter machen.

Makrofotos am Handy

Einen neuen Schwung bekam meine Fotografie neulich mit der spielerischen Hinwendung zur Makrofotografie, die ich mit Hilfe eines Mini-Objektivs am Handy betreibe. Obwohl mein Arbeitsfokus ganz wo anders liegt ist die Makrofotografie ein wahnsinnig spannender Zugang zum Ablichten meiner Motive. Denn genauso wie mich eine Festbrennweite dazu zwingt mich an die äußerlichen Gegebenheiten anzupassen, bringt mich die das Makroobjektiv – letztendlich auch eine Festbrennweite – dazu genau hinzusehen. Um es einfach auszudrücken: ich lerne besser zu beobachten, denn meine Motive sind oft so klein, dass sie einfach untergehen.

Alle Fotos sind am iPhone 7 entstanden und wurden auch dort bearbeitet.

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